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Spiel 4: Tiere in den Stall stellen

Um den neuen Wortschatz weiter zu festigen, versuche ich die Kinder mit interessanten Spielszenarien zum Sprechen zu bewegen. Lernziele: - Den Wortschatz festigen: die Nomen und ihre Begleiter, die Verben, erste Präpositionen - Anweisungen verstehen und befolgen - einen Ablauf verstehen und selbst ausführen - Bewegungen und die passenden Worte verbinden, eventuell bereits selbst sprechen - erste, freie Gespräche führen Tipp für zu Hause: Geben Sie den Tieren Ihre Stimme und sprechen Sie so mit Ihrem Kind. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Tiere nur Deutsch sprechen, über- setzen Sie für die Tiere und helfen Sie Ihrem Kind, ein Gespräch mit dem Tier aufzubauen. Denken Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind einen Namen für die Tiere aus, machen Sie die Tiere zu den Freunden Ihres Kindes, denen es alles erzählen kann. Spielanleitung Material: - 6 Spielzeugtiere aus Stoff oder Kunststoff - 6 Kisten oder Schachteln, die Sie als Stall verwenden können - 1 Tasche - 6 passende Memokarten Spieldauer: ca. 20 - 30 Minuten Vorbereiten Ich stecke je eine Memokarte in das Buchtheater, die Tiere lege ich in die Tasche, die Ställe stehen auf dem Boden. Anleitung Ich bitte das erste Kind, eine Karte aus dem Buchtheater zu ziehen und die Karte zu benennen. Ich fordere das Kind auf, die Karte auf einen Stall zu legen. Danach benennen wir gemeinsam das Tier: "Hier ist die Katze." Ich frage die Kinder, wie die Katze spricht und gemeinsam wieder- holen wir die Tierlaute. Ich ermuntere die Kinder, gemeinsam mit mir den Satz im Chor zu sagen. "Die Katze miaut - miau,miau, miau!" Sind alle Karten auf den Ställen verteilt, fordere ich das erste Kind auf, ein Tier aus der Tasche zu nehmen. Das Kind versucht das Tier zu be- nennen, gemeinsam wiederholen wir den Satz: "Hier ist der Hund." Ich bitte das Kind, das Tier vor sich auf den Boden zu legen, so lernen die Kinder eine erste Präposition kennen. Jetzt stehen wir alle auf und ich frage die Kinder nach der Bewegung des Tieres. "Der Hund rennt. Kommt wir rennen alle gemeinsam. Wir rennen, wir rennen, wir rennen." Wir führen die Bewegungen am Platz aus und setzen uns wieder. Haben die Kinder alle Tiere aus der Tasche genommen, versuche ich ein kleines Gespräch mit den Kindern und den Tieren zu führen. Ich nehme ein Tier zu mir und begrüsse mit ihm die Tiere bei den Kindern. Ich orientiere mich dabei am Wortschatz der Kinder und versuche sie ein wenig herauszufordern, ohne sie zu überfordern. "Quak, quak, ich bin die Ente! Wer bist du?" - "Esel." "Wie sprichst du? (Ich sage quak, quak, was sagst du?)" - "Iah" - "Ah, du schreist iah. Ich kann gut schwimmen. Was machst du? (Ich schwimme, was machst du?)" - "Hüpfen." Ich erkläre den Kindern, dass die Tiere vom Spielen müde sind (mit Mimik und Gestik zeigen und wiederholen) und bitte das erste Kind, sein Tier in den Stall zu stellen. Ich wiederhole diesen Satz für jedes Kind: "Bitte stell deine Katze in den Stall." So wiederhole ich die nächste Präposition, die Kinder sehen jedes Mal, was sie bedeutet und bekommen unbewusst die Akkusativform der Nomen mit. Gemeinsam wünschen wir jedem Tier eine gute Nacht und verabschieden es mit: „Schlaf gut, liebes Pferd!” Varianten - Ich lege die zweite Hälfte der Memokarten verdeckt auf den Boden. Das erste Kind drehteine Karte um, benennt sie und holt das passende Tier und stellt es in den Stall. - Ich fordere jedes Kind auf, ein bestimmtes Tier in den Stall zu stellen. - Ich frage jedes Kind, welches Tier es in den Stell stellen möchte. - Für Fortgeschrittene: "Stell bitte das Tier, das blökt in den Stall." - "Stell bitte das Tier, das galoppiert in den Stall." Chunks/Redemittel: Hörverständnis - rezeptive Übung - Zieh bitte ein Karte. - Wer ist auf der Karte? - Wie spricht (der, die, das) Nomen? - Nimm ein Tier aus der Tasche. - Stell (den, die, das) Nomen auf den Boden oder vor deine Füsse auf den Boden. - (Tierlaute) ich bin (der, die, das) Nomen. - Wer bist du? - Ich kann gut (Bewegungsverb), was kannst du? - Die Tiere sind müde und möchten schlafen. - Stell bitte (der, die, das) Nomen in den Stall. Sprechen - reproduktive Übung - Hier ist (der, die, das) Nomen. - Tierlaute selbstständig benennen. - (Der, die, das) Nomen Verb. Die Katze miaut. - (Der, die, das) Nomen Verb. Die Katze schleicht. - Ich bin (der, die, das) Nomen. - Bewegungsverb nennen oder zeigen auf die Frage, was kannst du. - Gute Nacht, schlaf gut (liebes) Pferd. Werkheft Mit einfachen, hoffentlich interessanten und abwechslungsreichen Werkblättern führe ich die Kinder behutsam an das schriftliche Arbeiten heran. Gleichzeitig nutze ich die Arbeit am Werkheft, um mit den Kindern erste kleine Gespräche zu führen und den Sprachstandjedes Kindes einzeln zu erfassen. Viele Kinder geniessen diese Zeiten, in denen meine ganze Aufmerksamkeit ihnen alleine gehört. Ich sammle die Werkblätter und hefte sie zusammen, die Kinder bekommen die Hefte mit nach Hause. Theorie/Praxis Wann immer möglich, lasse ich mich von den Ideen der Kinder leiten und gehe darauf ein. Ich möchte, dass die Kinder Freude am Sprechen be- kommen und merken, dass sie mit ihrer Sprache etwas bewirken können. Vorlagen und Links
YouTube: Auf dem Bauernhof 1 Tiere entdecken  und verbinden
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Spiel 4: Tiere in den Stall

Um den neuen Wortschatz weiter zu festigen, versuche ich die Kinder mit interessanten Spielszenarien zum Sprechen zu bewegen. Lernziele: - Den Wortschatz festigen: Nomen, Begleiter, Verben - Anweisungen verstehen und befolgen - einen Ablauf verstehen und selbst ausführen - Bewegungen und die passenden Worte verbinden - erste, freie Gespräche führen Tipp für zu Hause: Geben Sie den Tieren Ihre Stimme und sprechen Sie so mit Ihrem Kind. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Tiere nur Deutsch sprechen, übersetzen Sie für die Tiere und helfen Sie Ihrem Kind, ein Gespräch mit dem Tier aufzubauen. Denken Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind einen Namen für die Tiere aus, machen Sie die Tiere zu den Freunden Ihres Kindes, denen es alles erzählen kann. Spielanleitung Material: - 6 Spielzeugtiere aus Stoff oder Kunststoff - 6 Kisten oder Schachteln, als Stall - 1 Tasche - 6 passende Memokarten Spieldauer: ca. 20 - 30 Minuten Vorbereiten Ich stecke je eine Memokarte in das Buchtheater, die Tiere lege ich in die Tasche, die Ställe stehen auf dem Boden. Anleitung Ich bitte das erste Kind, eine Karte aus dem Buchtheater zu ziehen und die Karte zu benennen. Ich fordere das Kind auf, die Karte auf (die erste Präposition) einen Stall zu legen. Danach benennen wir gemeinsam das Tier: "Hier ist die Katze." Ich frage die Kinder, wie die Katze spricht und gemeinsam wiederholen wir die Tierlaute. Ich ermuntere die Kinder, gemeinsam mit mir den Satz im Chor zu sagen. "Die Katze miaut - miau,miau, miau!" Sind alle Karten auf den Ställen verteilt, fordere ich das erste Kind auf, ein Tier aus der Tasche zu nehmen. Das Kind versucht das Tier zu benennen, gemeinsam wieder- holen wir den Satz: "Hier ist der Hund." Ich bitte das Kind, das Tier vor sich auf den Boden zu legen, so lernen die Kinder eine weitere Präposition kennen. Jetzt stehen wir alle auf und ich frage die Kinder nach der Bewegung des Tieres. "Der Hund rennt. Kommt wir rennen alle ge- meinsam. Wir rennen, wir rennen, wir rennen." Wir führen die Bewegungen am Platz aus und setzen uns wieder. Haben die Kinder alle Tiere aus der Tasche genommen, versuche ich ein kleines Gespräch mit den Kindern und den Tieren zu führen. Ich nehme ein Tier zu mir und be- grüsse mit ihm die Tiere bei den Kindern. Ich orientiere mich dabei am Wortschatz der Kinder und versuche sie ein wenig herauszufordern, ohne sie zu überfordern. "Quak, quak, ich bin die Ente! Wer bist du?" - "Esel." "Wie sprichst du? (Ich sage quak, quak, was sagst du?)" - "Iah" - "Ah, du schreist iah. Ich kann gut schwimmen. Was machst du? (Ich schwimme, was machst du?)" - "Hüpfen." Ich erkläre den Kindern, dass die Tiere vom Spielen müde sind (mit Mimik und Gestik zeigen und wieder- holen) und bitte das erste Kind, sein Tier in den Stall zu stellen. Ich wiederhole diesen Satz für jedes Kind: "Bitte stell deine Katze in den Stall." So wiederhole ich die nächste Präposition, die Kinder sehen jedes Mal, was sie bedeutet und bekommen unbewusst die Akkusativform der Nomen mit. Gemeinsam wünschen wir jedem Tier eine gute Nacht und verabschieden es mit: „Schlaf gut, liebes Pferd!” Varianten - Ich lege die zweite Hälfte der Memokarten verdeckt auf den Boden. Das erste Kind drehteine Karte um, benennt sie und holt das passende Tier und stellt es in den Stall. - Ich fordere jedes Kind auf, ein bestimmtes Tier in den Stall zu stellen. - Ich frage jedes Kind, welches Tier es in den Stell stellen möchte. - Für Fortgeschrittene: "Stell bitte das Tier, das blökt in den Stall." - "Stell bitte das Tier, das galoppiert in den Stall." Chunks/Redemittel: Hörverständnis - rezeptive Übung - Zieh bitte ein Karte. - Wer ist auf der Karte? - Wie spricht (der, die, das) Nomen? - Nimm ein Tier aus der Tasche. - Stell (den, die, das) Nomen auf den Boden oder vor deine Füsse auf den Boden. - (Tierlaute) ich bin (der, die, das) Nomen. - Wer bist du? - Ich kann gut (Bewegungsverb), was kannst du? - Die Tiere sind müde und möchten schlafen. - Stell bitte (der, die, das) Nomen in den Stall. Sprechen - reproduktive Übung - Hier ist (der, die, das) Nomen. - Tierlaute selbstständig benennen. - (Der, die, das) Nomen Verb. Die Katze miaut. - (Der, die, das) Nomen Verb. Die Katze schleicht. - Ich bin (der, die, das) Nomen. - Bewegungsverb nennen oder zeigen - Gute Nacht, schlaf gut (liebes) Pferd. Werkheft Mit einfachen, hoffentlich interessanten und abwechs- lungsreichen Werkblättern führe ich die Kinder behut- sam an das schriftliche Arbeiten heran. Gleichzeitig nutze ich die Arbeit am Werkheft, um mit den Kindern erste kleine Gespräche zu führen und den Sprachstand jedes Kindes einzeln zu erfassen. Viele Kinder geniessen diese Zeiten, in denen meine ganze Aufmerksamkeit ihnen alleine gehört. Ich sammle die Werkblätter und hefte sie zusammen, die Kinder bekommen die Hefte mit nach Hause. Theorie/Praxis Wann immer möglich, lasse ich mich von den Ideen der Kinder leiten und gehe darauf ein. Ich möchte, dass die Kinder Freude am Sprechen bekommen und merken, dass sie mit ihrer Sprache etwas bewirken können. Vorlagen und Links
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