Themen > 01 Tiere > 02 Essen
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Spiel 2: Tiere entdecken

Die meisten Kinder mögen Tiere und kennen bereits deren Laute. Die Worte in der fremden Sprache machen noch vielen Kindern Mühe, die meisten sind aber freudig bereit, die Tierlaute im Chor mitzusprechen. Lernziele: - Die Kinder zum Sprechen ermutigen, in dem wir gemeinsam die Tierlaute nachahmen. - Sechs Tiere, ihre Bezeichnung (das Nomen und den Begleiter), ihre Laute und erste Bewegungsverben kennen lernen. - Einen Handlungsablauf verstehen und selbst anwenden. - Die Frage „Wer hat sich in diesem Stall versteckt?“ verstehen und eventuell schon beantworten. Tipp für zu Hause: Sprechen Sie mit Ihrem Kind in Ihrer Muttersprache über die Tiere, vergleichen Sie die verschiedenen Wörter, wo gibt es Ähnlichkeiten. Erzählen Sie Ihrem Kind alles, was Sie über die Tiere wissen: Wo wohnen sie? Wie heissen ihre Kinder? Was essen sie? Wenn möglich, übersetzen Sie ihre Sätze simultan: „Hier ist der Hund. - Voici le chien.“ So kann Ihr Kind die beiden Sprachen verbinden und sich gleichzeitig das passende Bild dazu merken. Spielanleitung Material: - 6 Spielzeugtiere aus Stoff oder Kunststoff - 6 Kisten oder Schachteln, die Sie als Stall verwenden können Spieldauer: ca. 10 - 15 Minuten Vorbereiten Ich stelle die Tiere in die Ställe, auf die Rückseite klebe ich eine Etikette, auf der steht, wer im Stall ist. Anleitung Ich zeige den Kindern die Ställe und frage, ob sie wissen, was das sind. Meistens weiss es niemand, ich erkläre den Kindern, dass das meine Ställe sind und dass darin meine Tiere wohnen. Nun fordere ich das erste Kind auf, auf einen Stall zu klopfen. Ich „antworte” mit den Tierlauten. „Miau, miau, miau!” Ich frage das Kind: "Wer hat sich in diesem Stall versteckt?" Auch wenn viele Kinder die Frage nicht ganz verstehen, antworten sie meistens richtig und sagen: „Katze!” - „Mach den Stall auf und schau, ob du recht hast.” Das Kind nimmt das Tier aus dem Stall, ich frage nach: „Ist das die Katze? Ja, das ist die Katze. Weisst du noch, wie die Katze „spricht”: „Miau!” - „Sehr gut, die Katze miaut! Kommt wir miauen alle zusammen. „Miau, miau, miau!” Nun bitte ich die Kinder aufzustehen und erkläre ihnen: "Die Katze schleicht! Kommt wir schleichen alle gemeinsam." Ich wiederhole den Satz "die Katze schleicht" drei Mal und zeige den Kindern die passende Bewegung. Wenn ein Kind das Tier nicht benennen kann, helfe ich ihm: „Das ist der Hund. Der Hund bellt. Wu, wu, wu!“ Sagt das Kind: „Hund!“, bestätige ich es: „Genau, das ist der Hund. Der Hund bellt. Wu, wu, wu!“ Die meisten Kinder kennen die Tierlaute und trauen sich diese zu „nach zu sprechen“. Varianten/Ergänzungen Sind die Kinder noch spielfreudig, bitte ich eines nach dem anderen, ein bestimmtes Tier wieder in den Stall zu stellen. Ich erkläre den Kindern, dass die Tiere müde sind und jetzt schlafen möchten. Ich fordere die Kinder auf, den Tieren eine "Gute Nacht" zu wünschen. "Gute Nacht, Pferd." Sind den Kindern die Tierbezeichnungen auf Deutsch schon bekannt, frage ich jedes Kind: "Welches Tier stellst du in den Stall?" - "Esel" - "Sehr gut, du stellst den Esel in den Stall." Sprachstarke Kinder bitte ich, die Tiere an verschiedene Orte zu stellen: "Stell den Esel auf den Stall. - Stell das Pferd hinter den Stall. - Stell die Katze vor den Stall." Ich lege die passenden Memokarten auf den Boden, bitte die Kinder jeweils eine Karte umzudrehen, die Abbildung zu benennen und an- schliessend das entsprechende Tier wieder in den Stall zu stellen. Theorie - Praxis Zu jedem Thema erarbeite ich mit den Kinder mindestens 12 Nomen, die ich in sinnvolle Sätze einbette. Ich führe die neuen Wörter meist als konkrete Gegenstände und in zwei Serien von jeweils sechs neuen Begriffen ein. Die sechs Tiere/Gegenstände haben sich bis jetzt sehr gut bewährt, unser Kurzzeitgedächtnis kann bis zu sieben neue Begriffe aufnehmen und sich merken. Wenn ich bei der Einzelförderung merke, dass einem Kind schon alle sechs Begriffe und die Zusätze bekannt sind, führe ich alle zwölf Begriffe dieses Themas auf einmal ein. Für die Einführung der zweiten Hälfte der Gegenstände nutze ich meistens nochmals die gleichen, schon bekannten Spiele. Je nach Gruppe ersetze ich nach ein bis zwei Wochen ein oder zwei Gegenstände durch neue oder steigere die Anzahl der Gegenstände langsam auf zwölf. Chunks/Redemittel: Hörverständnis - rezeptive Übung - Hier sind die Ställe meiner Tiere. - Bitte klopf auf einen Stall. - Wer hat sich in diesem Stall versteckt? - Mach den Stall auf und schau, ob es stimmt. - Ist das (der, die, das) Nomen? - Ja, das ist (der, die, das) Nomen. - Weisst du noch, wie (der, die, das) Nomen „spricht”? - Sehr gut, die Katze miaut! Kommt wir miauen alle zusammen. „Miau, miau, miau!” - Steh/steht bitte auf. - (der, die, das) Nomen Bewegungsverb. (Die Katze schleicht.) - Komm/kommt wir schleichen alle gemeinsam. - Die Tiere sind müde und möchten zurück in den Stall. - Stell bitte (der, die, das) Nomen in den Stall! - Wen stellst du in den Stall? Sprechen - reproduktive Übung - Hier ist (der, die, das) Nomen. - Tierlaute selbstständig nennen. Vorlagen zum Ausdrucken - Videos auf YouTube
YouTube: Auf dem Bauernhof 1 Bauernhof-Memo-Vorlage
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Die Worte in der fremden Sprache machen noch vielen Kindern Mühe, die meisten sind aber freudig bereit, die Tierlaute im Chor mitzusprechen. Lernziele: - Die Kinder zum Sprechen ermutigen - Sechs Tiere, ihre Bezeichnung (das Nomen und den Begleiter), ihre Laute und erste Bewegungs- verben kennen lernen. - Einen Handlungsablauf verstehen. - Die Frage „Wer hat sich in diesem Stall versteckt?“ verstehen und eventuell schon beantworten. Tipp für zu Hause: Sprechen Sie mit Ihrem Kind in Ihrer Muttersprache über die Tiere, vergleichen Sie die verschiedenen Wör- ter, wo gibt es Ähnlichkeiten. Wenn möglich, übersetzen Sie ihre Sätze simultan: „Hier ist der Hund. - Voici le chien.“ So kann Ihr Kind die beiden Sprachen verbinden und sich gleichzeitig das passende Bild dazu merken. Spielanleitung Material: - 6 Spielzeugtiere aus Stoff oder Kunststoff - 6 Kisten oder Schachteln, als Stall Spieldauer: ca. 10 - 15 Minuten Vorbereiten Ich stelle die Tiere in die Ställe, auf die Rückseite klebe ich eine Etikette, auf der steht, wer im Stall ist. Anleitung Ich zeige den Kindern die Ställe und frage, ob sie wissen, was das sind. Meistens weiss es niemand, ich erkläre den Kindern, dass das meine Ställe sind und dass darin meine Tiere wohnen. Nun fordere ich das erste Kind auf, auf einen Stall zu klopfen. Ich „antworte” mit den Tierlauten. „Miau, miau, miau!” Ich frage das Kind: "Wer hat sich in diesem Stall versteckt?" Auch wenn viele Kinder die Frage nicht ganz verstehen, antworten sie meistens richtig und sagen: „Katze!” - „Mach den Stall auf und schau, ob du recht hast.” Das Kind nimmt das Tier aus dem Stall, ich frage nach: „Ist das die Katze? Ja, das ist die Katze. Weisst du noch, wie die Katze „spricht”: „Miau!” - „Sehr gut, die Katze miaut! Kommt wir miauen alle zusammen. „Miau, miau, miau!” Nun bitte ich die Kinder aufzustehen und erkläre ihnen: "Die Katze schleicht! Kommt wir schleichen alle gemein- sam." Ich wiederhole den Satz "die Katze schleicht" drei Mal und zeige den Kindern die passende Bewegung. Wenn ein Kind das Tier nicht benennen kann, helfe ich ihm: „Das ist der Hund. Der Hund bellt. Wu, wu, wu!“ Sagt das Kind: „Hund!“, bestätige ich es: „Genau, das ist der Hund. Der Hund bellt. Wu, wu, wu!“ Die meisten Kinder kennen die Tierlaute und trauen sich diese zu „nach zu sprechen“. Varianten/Ergänzungen Sind die Kinder noch spielfreudig, bitte ich eines nach dem anderen, ein bestimmtes Tier wieder in den Stall zu stellen. Ich erkläre den Kindern, dass die Tiere müde sind und jetzt schlafen möchten. Ich fordere die Kinder auf, den Tieren eine "Gute Nacht" zu wünschen. "Gute Nacht, Pferd." Sind den Kindern die Tierbezeichnungen auf Deutsch schon bekannt, frage ich jedes Kind: "Welches Tier stellst du in den Stall?" - "Esel" - "Sehr gut, du stellst den Esel in den Stall." Sprachstarke Kinder bitte ich, die Tiere an verschiedene Orte zu stellen: "Stell den Esel auf den Stall. - Stell das Pferd hinter den Stall. - Stell die Katze vor den Stall." Ich lege die passenden Memokarten auf den Boden, bitte die Kinder jeweils eine Karte umzudrehen, die Abbildung zu benennen und anschliessend das entsprechende Tier wieder in den Stall zu stellen. Theorie - Praxis Zu jedem Thema erarbeite ich mit den Kinder 12 Nomen, die ich in sinnvolle Sätze einbette. Ich führe die neuen Wörter meist als konkrete Gegenstände und in zwei Serien von jeweils sechs neuen Begriffen ein. Die sechs Tiere/Gegenstände haben sich bis jetzt sehr gut bewährt, unser Kurzzeitgedächtnis kann bis zu sieben neue Be- griffe aufnehmen und sich merken. Wenn ich bei der Einzelförderung merke, dass einem Kind schon alle sechs Begriffe und die Zusätze bekannt sind, führe ich alle zwölf Begriffe dieses Themas auf einmal ein. Für die Einführung der zweiten Hälfte der Gegenstände nutze ich meistens nochmals die gleichen, schon be- kannten Spiele. Je nach Gruppe ersetze ich nach ein bis zwei Wochen ein oder zwei Gegenstände durch neue oder steigere die Anzahl der Gegenstände langsam. Chunks/Redemittel: Hörverständnis - rezeptive Übung - Hier sind die Ställe meiner Tiere. - Bitte klopf auf einen Stall. - Wer hat sich in diesem Stall versteckt? - Mach den Stall auf und schau, ob es stimmt. - Ist das (der, die, das) Nomen? - Ja, das ist (der, die, das) Nomen. - Weisst du noch, wie (der, die, das) Nomen „spricht”? - Sehr gut, die Katze miaut! Kommt wir miauen alle zusammen. „Miau, miau, miau!” - Steh/steht bitte auf. - Begleiter, Nomen, Bewegungsverb. Die Katze schleicht. - Komm/kommt wir schleichen alle gemeinsam. - Die Tiere sind müde und möchten zurück in den Stall. - Stell bitte (der, die, das) Nomen in den Stall! - Wen stellst du in den Stall? Sprechen - reproduktive Übung - Hier ist (der, die, das) Nomen. - Tierlaute selbstständig nennen. Vorlagen zum Ausdrucken - Videos auf YouTube
Auf dem Bauernhof 1 Bauernhof-Memo

Sprach- und Lernwerkstatt

Studienkreis Schaffhausen